Eingliederungshilfe in der Kita

“Behinderung” und “Eingliederungshilfe” in der Kita

Jedes Kind ist anders, kein Mensch ist genormt und manche Kinder benötigen auf ihrem Weg in die Welt besondere Begleitung und Unterstützung.

Einige wenige Kinder haben eine dauerhafte Behinderung und damit einen Anspruch auf eine Förderung, die selbstbestimmtes Leben möglich macht, andere Kinder zeigen Auffälligkeiten, die temporär sein können und in Verbindung mit besonderen Lebensumständen zu sehen sein können.

Eltern sind gelegentlich erschrocken, wenn die Begriffe “Behinderung” und “Eingliederungshilfe” fallen, das sind Begriffe, die einen rechtlichen Status und damit verbunden gesetzliche Ansprüche auf Förderung beschreiben.

Auch wenn es im ersten Moment schwer zu akzeptieren ist: früh einsetzende individuelle  Förderung in der Kita ermöglicht oftmals die positiv verlaufende Entwicklung im weiteren Leben.

Ab Mai 2014 können in der Kita am Stadtpark in der City Nord Kinder in der Leistungsart Eingliederungshilfe betreut werden – als zweite Kita der Pestalozzi-Stiftung Hamburg nach der Kita Baumhaus in Eppendorf. Für die Betreuung im Alltag sind Mitarbeiterinnen mit heilpädagogischer Zusatzqualifikation angestellt, weitergehende Bedarfe an Ergotherapie, Logopädie und Krankengymnastik können je nach Förderbedarf der Kinder über korrespondierende Praxen hinzu gebucht werden. Für Eltern und Kinder bietet therapeutisches Angebot in der Kita den Vorteil, nicht im Anschluss an einen anstrengenden Kita – und Arbeitstag  eine Praxis aufsuchen zu müssen.

Alle Kinder – hochbegabt, mit Handicap, sensibel, reizoffen oder “total normal”- alle profitieren von einem gemeinsamen Alltag.

Ein fünfjähriges Mädchen beschrieb Inklusion einmal so: “Luna ist auch schon Fünf,  aber sie ist noch ein bisschen Baby im Kopf”.

Sie hat verstanden!

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