Neuigkeiten aus dem Jahr 2015 zu unseren Kindertagesstätten


Dezember 2015: Die Kita "Alte Forst" feiert ihre Einweihung

Seit über einem Jahr läuft der Betrieb in der Kita Alte Forst in Eißendorf bereits wieder und nun war am 27. November endlich die Zeit dafür da, den Neubau mit einer Feier zu würdigen. Eingestimmt wurde die Veranstaltung durch den Kita-Chor, der uns nicht nur vielsprachig begrüßte, sondern auch die "Schneeflöckchen" schon herbei zu singen versuchte. Die Musikpädagogik mit Leonard Hahn ist übrigens bereits seit 10 Jahren ein Schwerpunkt in der Einrichtung.

Wer sich nicht auskennt: Die einstmals mit 40 Kindern gestartete Kita betreut heute über 100 Kinder im Krippen- und Elementarbereich. Sie ist ein fester Bestandteil des Gesamt-Ensembles mit der Schule In der Alten Forst und der Ganztagsbetreuung (GBS). Darauf wiesen das Vorstandsmitglied der Pestalozzi-Stiftung Christian Violka, die Kita-Leiterin Susanne Witte-Siegfried und Schulleiter Andreas Wiedemann in ihren Beiträgen zur Feier noch einmal ausdrücklich hin. Glücklicherweise läuft die Zusammenarbeit vor Ort hervorragend und auch die Kinderkrankheiten des Gebäudes sind nun "ausgestanden". Herr Rowohlt von der GMH (Gebäudemanagement Hamburg, zuständig für das Management kommunaler Immobilien) berichtet über den manchmal schwierigen Prozess und lobte die gute Kommunikation zwischen Träger, Kita und GMH. Gabi Brasch vom Diakonischen Werk in Hamburg freute sich darüber, erneut eine Kita der Pestalozzi-Stiftung Hamburg einweihen zu können und Robert Timmann überbrachte als 1. stellvertretender Vorsitzender die guten Wünsche der Bezirksversammlung Hamburg-Harburg.

Mit einer Begehung der tollen neuen Räumlichkeiten (das super Außengelände der Kita kam diesmal gar nicht richtig zur Geltung!) und einem leckeren Imbiss klang die schöne Veranstaltung aus.


November 2015: Kita Kinderburg in Borgfelde erhält Zertifizierung "Haus der kleinen Forscher"

Seit Jahren engagiert sich die Stiftung Haus der kleinen Forscher unter anderem damit, dass sie pädagogische Fach- und Lehrkräfte dabei unterstützt, "den Entdeckergeist von Mädchen und Jungen zu fördern und sie qualifiziert beim Forschen zu begleiten".

Bei ihrem Laternenfest am 6. November konnte sich die Kita Kinderburg in der Bethesdastraße in Borgfelde über die Überreichung der Plakette 'Haus der kleinen Forscher' freuen.

Über Monate hinweg hatten sich die Kinder ab zweieinhalb Jahren im Kita-Alltag intensiv mit Fragen der Naturwissenschaft und Technik befasst – unterstützt von Erzieherinnen, die sich in diesen Themengebieten eigens fortgebildet hatten. Dabei wurden erst spezifische Fragen an die Natur gestellt – die Kinder haben dann ihre Vermutungen zum Ausdruck gebracht, gesammelt, und in kleinen Gruppen in über 30 Experimenten überprüft (auf den Bildern: Wie konnte Beethoven Musik hören, obwohl er doch taub war…?)

Ob Akustik, Mechanik, Statik, Wasser, Luft, Sand oder - im Vorschulbereich - Deichbau und Architektur: mit viel Freude werden Einblicke gewonnen und manchmal Überraschendes entdeckt.

Um die Plakette behalten zu dürfen, müssen die Aktivitäten übrigens aufrechterhalten werden – worauf sie alle Kinder und Erzieher/innen genauso freuen können wie künftige Kita-Kinder.

 

Einen Bericht vom Hamburger Wochenblatt können Sie hier lesen...


Oktober 2015: Kinder, Eltern, und Mitarbeiter/-innen der Pestalozzi-Kitas engagieren sich für Flüchtlinge

Längst sind Fragen über die Situation der Flüchtlinge, die nach Deutschland und Hamburg kommen, auch in den Kindertagesstätten angekommen.

In der Kita Baumhaus in Eppendorf zum Beispiel haben Kinder in der 'Weidengruppe' immer wieder im Morgenkreis die Frage gestellt, was "Flüchtlinge" sind. Ihnen waren unter anderem bei Ausflügen 'Refugees Welcome'-Aufkleber aufgefallen.

Die Erzieherinnen und Erzieher entwickelten das Projekt "Andere Länder – Kulturen – Andere Sprachen – Anders sein".

Neben Gesprächen über das 'Refugees Welcome'-Symbol haben die Kinder "Guten Morgen" in verschiedenen Sprachen gelernt und haben daraus ein Lied für den Morgenkreis entwickelt. Hierzu haben sich die Kinder verschiedene Länder ausgesucht und dazu die Landesflaggen gemalt. Für ein zweiwöchentlich stattfindendes "Flüchtlingskaffee" haben die Erzieherinnen und Erzieher mit den Kindern gebacken.

Am Elternabend wurde diskutiert, wie sehr die Kinder für das Thema "Flüchtlinge" sensibilisiert wurden – zum Beispiel "mussten" im Auto Nachrichten zu Ende gehört und Dinge erklärt werden, die sich um das Thema Flucht drehen.

Nachdem immer wieder spezielle Schuhgrößen für Flüchtlingskinder von Sammelstellen angefragt wurden, haben die Erzieherinnen und Erzieher einen von den Kindern gestalteten Karton in der Garderobe aufgestellt. Neben Kleidungsstücken wurden Kuscheltiere, Spielsachen, Bücher und Hygieneartikel wie z.B. Zahnbürsten gesammelt. Das Thema hat die Kinder emotional berührt und sie waren stolz darauf, dass sie anderen Menschen mit den von ihnen mitgebrachten Sachen helfen konnten. Aufgrund der Situation in den Aufnahmestationen wurde die Sammelaktion etwas gebremst – mittlerweile wird aufgrund der kalten Jahreszeit wieder gezielt gesammelt.

Auch in der Kita Kinderburg in Borgfelde wurde 'gesammelt'. Der Anstoß für die Spendenaktion kam hier einerseits durch eine Mitarbeiterin, deren Partner bei der Bundeswehr arbeitet – andererseits durch Familien, die bereits in Eigeninitiative gemeinsam mit ihren Kinder Spenden in die Flüchtlingsunterkünfte gebracht haben.

In der Kita haben die Kinder versucht, sich in die Situation der Flüchtlingskinder hineinzuversetzen. Sie überlegten, was man in so einer Situation braucht: "im Herbst Schal und Mütze, weil es kalt ist"; "eine Bettdecke, ein Kissen und ein Kuscheltier"; und "die Spielsachen dürfen nicht so groß sein, weil so viele Leute da leben".

Neben mitgebrachten Sachen – auch Regenzeug – durchsuchten die Kinder der 'Drachengruppe' daraufhin eifrig das Lager und die ganze Kita. Die Sachen wurden schließlich von der Bundeswehr abgeholt und den Flüchtlingen, die aktuell im Übergangsquartier in der Wulf-Isebrand-Kaserne in Heide unterkommen, gebracht.

Zur Zeit werden durch den Einsatz einer Mitarbeiterin im Raum Bergedorf die weiterhin eingehenden Spenden (besonders erwünscht sind Windeln!) ganz gezielt an Patenfamilien gegeben.

Außerdem haben sich Eltern von Kitakindern als Dolmetscher zur Verfügung gestellt – zum Beispiel als Flüchtlingskinder mit einer Lungenentzündung ins Kinderkrankenhaus Wilhelmstift eingeliefert werden mussten.

Wir bedanken uns bei allen Kindern, Eltern, ehrenamtlich Engagierten, und Mitarbeiter/-innen!


September 2015: hamburg work wird bald Essen für Kitas produzieren und neue Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen schaffen – Spenden benötigt

Anfang 2013 gründete die Pestalozzi-Stiftung Hamburg das Tochterunternehmen hwg hamburg work gGmbH, das seitdem seinen Kunden Dienstleistungen zur nachhaltigen Planung und Bewirtschaftung von Immobilien, Betrieben und Einrichtungen anbietet. Als Integrationsunternehmen beschäftigt hamburg work in besonderem Umfang auch Menschen mit Behinderungen am allgemeinen Arbeitsmarkt.

Schon früh gab es Planungen für die Gründung eines Kita-Catering-Betriebs, der viele zusätzliche Arbeitsplätze für Menschen mit schwerer Behinderung schaffen soll. Diese Ideen wurden seitdem gemeinsam mit dem Ev.-luth. Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein und dem Ev.-luth. Kirchenkreis Hamburg Ost entwickelt.

In diesem Sommer wurde die Planungsphase verlassen, nachdem eine passende Immobilie in Altona für die Umsetzung einer Produktionsküche gefunden wurde. Die Betriebsaufnahme wird im Laufe des Jahres 2016 erfolgen. Für Menschen mit und ohne Behinderungen wird es dann in Hamburg neue Arbeitsplätze geben - von der Mitarbeit in verschiedenen Funktionen in der Küche über die Logistik, die Büros und als Leitungspersonal. Für die Kinder, die in den beteiligten Hamburger Kitas betreut werden, wird es qualitativ hochwertiges und unter nachhaltigen Bedingungen produziertes Essen geben.

Seit Mitte September kann sich die interessierte Öffentlichkeit auf http://gesundesessenfuerkinder.de über die Entwicklungen informieren. Das Hamburger Abendblatt berichtete in seiner Beilage „MENSCHlich – Leben mit Handicap“ über das Vorhaben.

Wie jedes neue Inklusionsprojekt braucht die Initiative Rückenwind. Außerdem ist der Aufbau des Betriebes mit erheblichen Investitionen verbunden: Aus der Kostenschätzung des Küchenplaners Profi-tabel Resultants und aus den weiteren Fachplanungen ergibt sich, dass insgesamt 1,29 Millionen Euro für die Ausstattung des Betriebes aufzubringen sind. Dafür braucht hamburg work möglichst viel an Spenden und an Unterstützung. Wer helfen möchte oder das Vorhaben weiterempfehlen möchte: Kontaktdaten finden Sie unter http://gesundesessenfuerkinder.de/kontakt.


(PDF, 2.5MB)

August 2015: Pestalozzi-Stiftung Hamburg eröffnet 2016 neue Kita in Harburg

In Kürze beginnen in der Winsener Straße in Harburg-Wilstorf die Arbeiten an einem Neubau mit 129 geförderten Mietwohnungen, einem Seniorentreff und einer Kita – Träger der Kita wird die Pestalozzi-Stiftung Hamburg sein.

Die Eröffnung der Kita Winsener Straße ist geplant ab Herbst 2016, sie ist dann nach der Kita Alte Forst in Eißendorf die zweite Kindertagesstätte der Stiftung im Bezirk Harburg und die siebte Kita in Hamburg.

Die Kita wird auf ca. 750 Quadratmetern Platz für 108 Kinder bieten. 39 Kinder unter drei Jahren werden in drei Krippengruppen liebevoll betreut. Der Elementarbereich bietet 69 Plätze in drei Gruppen.

Die Kita wird einen ca. 360 Quadratmeter großen Garten haben und einen fließenden Übergang in eine städtische Grünanlage bieten.

Die Kita in der Winsener Straße wird sich auf der Höhe der Hausnummer 80 befinden.

Die neue Kita in Harburg ist nicht nur für Familien aus Wilstorf, sondern auch aus den angrenzenden Stadtteilen wie zum Beispiel Sinstorf, dem Harburger Zentrum, und Rönneburg mit öffentlichen Verkehrsmitteln bzw. Pkw sehr gut zu erreichen.

Interessentinnen und Interessenten können sich bereits jetzt anmelden - Informationen hierzu und Neuigkeiten aus den nächsten Monaten finden Sie auf der neuen Seite der Kita.

(PDF, 750KB)

Juli 2015: Feierliche Einweihung in der "Alten Forst"

Anfang Juli weihte die Schule In der Alten Forst zusammen mit Schulsenator Ties Rabe ihren Schulneubau feierlich ein - und feierte gleichzeitig mit hunderten Besuchern ihr 50-jähriges Jubiläum.

Unter anderem trugen die Freiwillige Feuerwehr Eißendorf, das Technische Hilfswerk, und die Polizei zum Bühnenprogramm bei.

Die Angebote der Pestalozzi-Stiftung Hamburg feierten natürlich mit. Seit dem Schuljahr 2012/13 ist die Stiftung Kooperationspartner der Schule in der Ganztägigen Bildung und Betreuung (GBS). Schon 2010 hatte die Stiftung die Trägerschaft der Kita Alte Forst übernommen – die am Anfang des Schuljahres in einen schönen großen Neubau einziehen konnte. Zusammen verstehen sich Schule, Kita und GBS als Bildungshaus: es gibt an einem Standort Betreuung, Bildung und Erziehung für Kinder von 0 bis 10 Jahren.

Im Herbst wird es schon das nächste Fest geben – dann feiert die Kita Alte Forst ihre feierliche Einweihung.

Eine Bildergalerie vom Fest können Sie sich hier anschauen.


Juli 2015: Ergebnisse der ersten Elternbefragung in den Pestalozzi Kitas

Wir führen Elternbefragungen zur Zufriedenheit mit unseren Kitas durch.

Wir möchten den Kindern und den Eltern mit der Kita einen Ort anbieten,

  • in dem sie sich aufgehoben fühlen
  • der möglichst viele ihrer Bedürfnisse berücksichtigt und
  • in dem das Kind eine schöne und fördernde Zeit erlebt.

Die Befragungsergebnisse helfen uns, an stetiger Verbesserung zu arbeiten, die uns zur Verfügung stehenden Mittel wirtschaftlich einzusetzen und dabei Wünsche zu berücksichtigen bzw. zu informieren, aus welchen Gründen gewünschte Veränderungen nicht möglich sind.

Die Auswertung der Befragung vom Februar 2015 können Sie hier herunterladen.


Juni 2015: "Mit Kindern in die Küche"

Zusammen u.a. mit den TV-Köchen Ole Plogstedt und Nils Egtermeyer ist ein neuer Ratgeber entstanden: "Mit Kindern in der Küche" steht hier als kostenloser PDF-Download zur Verfügung: http://www.moderne-kueche.com/kueche/kochen-mit-kindern


April 2015: Zum drohenden Streik in Hamburger Kitas

(Update 8. Mai 2015: Viele Kitas sind jetzt von unbefristeten Streiks betroffen)

28. April 2015: In kommunalen Kitas in Hamburg droht ab der nächsten Woche Streik – zum Hintergrund finden Sie Informationen in der Lokalpresse, zum Beispiel bei Radio Hamburg, der Hamburger Morgenpost, und dem Hamburger Abendblatt – und hier finden Sie die Pressemitteilung von ver.di und eine Stellungnahme des Landeselternausschusses Kindertagesbetreuung.

Die Pestalozzi-Kitas sind von diesen möglichen Streiks nicht betroffen, die Pestalozzi-Stiftung Hamburg erklärt aber ihre Solidarität mit den vorgebrachten Anliegen. Die Pestalozzi-Kitas sind Kitas in nicht-kommunaler Trägerschaft und unsere Pädagoginnen werden bereits oberhalb des Tarifes des Öffentlichen Dienstes vergütet.

Mehr über anstehende Aktionen finden Sie u.a. auf der Homepage des Kitanetzwerks Hamburg bzw. auf deren Facebook-Seite.


März 2015: Olivia Jones stellt ihr neues Buch für 5- bis 8-jährige Kinder in der Kita Piraten-Nest in St. Pauli vor

Als die Anfrage kam, war für die Leitung der Kita Piraten-Nest im Millerntor-Stadion gleich klar: natürlich kann Olivia Jones, immerhin die (selbsternannte) Bürgermeisterin von St. Pauli, ihr neues Kinderbuch in der Kita vorstellen.

"Keine Angst in Andersrum – Eine Geschichte vom anderen Ufer" heißt das Buch, das im Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf erschienen ist. Willkommen geheißen wurde die (schon ohne Perücke) über 2 Meter große ehemalige 'Miss Drag Queen Of The World' am 5. März von den Mitarbeiterinnen der Kita und vor allem von 19 begeisterten Fünfjährigen.

Olivia las den Kindern aus dem Buch vor und stellte sich ihren Fragen. Offen, verbindlich und nett – so war der gegenseitige Umgang. Ziel des Buches ist, aufzuklären und gegen Vorurteile anzugehen, die sich oft schon im Kindesalter herausbilden. Olivia erinnerte sich an die Diskriminierung, die ihr in ihrer Jugend entgegenschlug – und wie wichtig es auch heute noch ist, sich aktiv für freie Selbstentfaltung und Lebensgestaltung einzusetzen, wo "schwul" oft als fast 'universelles' Schimpfwort verwendet wird. In ihrem Buch leistet sie einen wichtigen Beitrag – es ist wohl das erste solche Buch, das sich in kindgerechter Art und Weise an Kinder im Vor- und Grundschulalter richtet.

Einen Eindruck über den Besuch erhalten Sie neben den Fotos in den Videobeiträgen auf vip.de und auf SAT.1 Regional.

Fotos: © NDR / Stefanie Grossmann


Februar 2015: öffentliche Vorstellung des neuen Buches über die Pestalozzi-Stiftung Hamburg

Die Pestalozzi-Stiftung Hamburg stellte am 6. Februar in ihrer "Kita am Stadtpark" die kürzlich im Christians-Verlag Hamburg erschienene Chronik "Im Strom der Zeit – Die Geschichte der Pestalozzi-Stiftung Hamburg 1847 – 2014" vor.

Der 87-jährige Autor Karlheinz Reher, einer breiteren Öffentlichkeit bekannt geworden durch seinen Auftritt als ältester Mit-Rater bei Günther Jauchs "Wer wird Millionär", lebte als Jugendlicher von 1937 bis 1943 im Heim der Stiftung und erzählt im Buch auch von seinen Erlebnissen: Vom Auftritt des Hamburger Gauleiters Karl Kaufmann, vom tragischen Schicksal von Dr. Blitz, einem jüdischen Mitglied des Verwaltungsrates, aber auch von Jugendstreichen wie dem Schießen mit Papierkrampen auf das Bild von Pastor Wöhler, dem ehrwürdigen ehemaligen Vorstand.

Die aus seinen Erfahrungen entstandene positive Grundhaltung zu diesem Heim und die Dankbarkeit gegenüber der Stiftung prägen das Buch, das hoben Landespastor Dirk Ahrens und Staatsrat Jan Pörksen von der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration in ihren Grußworten hervor. Der Landespastor bezog die Lehren von Johann Heinrich Pestalozzi in seine Würdigung einer den ältesten sozialen Einrichtungen in Hamburg ein: Die Pädagogik hat immer auf Kopf, Herz und Hand zu zielen, wenn sie erfolgreich sein will. Hier hat der heutige "Ensemble-Träger" der Kinder- und Jugendhilfe, der Eingliederungshilfe und der Kindertagesbetreuung viel bewirkt.

Mit den Schilderungen der sozialen Bedingungen zur Zeit der französischen Besetzung, die zur Gründung der Stiftung beitrugen oder den enormen Belastungen in der Zeit der großen Inflation 1923 hat Reher ein Stück Hamburger Sozialgeschichte geschrieben, so Staatsrat Pörksen. Er bezog sich auch auf eine Episode des Buches, in der die SPD-Bürgerschaftsfraktion von 1930 den Zorn des Autors für ihr Handeln gegenüber der Stiftung auf sich gezogen hatte und unterstrich das seit vielen Jahren ausgewogene Verhältnis von staatlichen Leistungen für kirchliche und weltliche Träger.

In der von Gerlinde Gehl vom Diakonischen Werk moderierten Veranstaltung berichteten der Autor und die beiden Vorstandsmitglieder der Pestalozzi-Stiftung Hamburg, Jörg Röskam und Christian Violka, über die Entstehung des Buches. Sie wiesen auch auf die sich stetig öffnende Schere zwischen den zu leistenden Aufgaben und der tatsächlichen staatlichen Finanzierung hin, die die Träger immer mehr dazu verpflichtet, einen Teil ihrer Leistungen durch private Spenden zu finanzieren.

Dabei wird der 1847 von der Freimaurer Loge "Zur Brudertreue" gegründeten Pestalozzi-Stiftung Hamburg auch von der Absalom-Stiftung geholfen, die auf Initiative der ältesten Freimaurer-Loge in Deutschland seit 1996 wirkt. Deren Vorsitzender Günther Wedderien lobte die gute Zusammenarbeit, in der die Verwendung der Spenden immer hervorragend dokumentiert sei. Er stellte das Wirken der Absalom-Stiftung aber zurück und dankte ausdrücklich der Leistung der Mitarbeiter der Stiftung und sprach damit allen anderen Vortragenden aus dem Herzen.

Den Schlusspunkt der stimmungsvollen Veranstaltung setzten die Kinder der Kita mit einem Lied über die unterschiedlichen Verhaltensweisen der Fahrgäste eines Busses.

Das Buch ist zum Preis von 28 € über die Pestalozzi-Stiftung Hamburg zu beziehen: Tel. 639014-0 oder info@pestalozzi-hamburg.de

Eine Leseprobe und weitere Informationen über das Buch finden Sie hier: http://pestalozzi-hamburg.de/pestalozzi-chronik.html


Februar 2015: Kita Alte Forst in neuem Gebäude

Seit September 2014 befindet sich die Pestalozzi Kita Alte Forst nicht mehr in den "Waben" der Grundschule In der Alten Forst – sondern hat jetzt ein eigenes Gebäude auf dem Schulgelände. Demnächst werden die baulichen Maßnahmen endgültig abgeschlossen sein – die Kinder, Erzieherinnen und Erzieher haben sich aber schon längst im Neubau eingelebt.

Die Kita hat in dem architektonisch gelungenen Bau auf zwei großzügig dimensionierten Stockwerken Platz für 105 Kinder. Dank der Ausrichtung aller Gruppenräume Richtung Süden sind die Räumlichkeiten wunderbar hell. Alle Räume sind schön hergerichtet und kindgerecht ausgestattet – die jeweiligen pädagogischen Kräfte hatten bei der Gestaltung der Räume selbst die Federführung übernommen.

Im Erdgeschoss werden 36 Kinder unter drei Jahren in drei Krippengruppen liebevoll betreut. Jede der Gruppen – "Sonne", "Mond", und "Sterne" – hat ihren eigenen Gruppenschlafraum.

Im Obergeschoss gibt es Platz für 69 Kinder von drei bis sechs Jahren in drei Elementargruppen. Auch hier haben alle Gruppenräume eigene Räume zum Zurückziehen. Die "Dinos", "Wilden Kerle" und "Seepferdchen" haben ein Atelier, einen Schmuseraum, einen Experimentierraum, ein Musikraum und anderes mehr.

Ein besonderer Höhepunkt ist der riesige, naturbelassene Garten mit vielen Spielmöglichkeiten – einschließlich einer "Hobbit-Höhle"! Dieses Außengelände wurde zusammen mit dem Team und der Firma Biotop gestaltet.

Neben dem Team aus 15 Pädagoginnen und Pädagogen sorgen eine Hauswirtschaftskraft, Praktikanten und Praktikantinnen der Sozialpädagogischen Fachschulen, "BFDler" (Bundesfreiwilligendienst) und "FSJler" (Freiwilliges Soziales Jahr) für das Wohl der Kinder.

Die enge und langjährige Zusammenarbeit mit der Schule geht natürlich weiter – genauso wie die Kooperationen mit den umliegenden Kitas, der Kirchengemeinde und anderer Partner. Im Sommer wird eine feierliche Einweihung stattfinden.


Januar 2015: Einweihung des neuen Riesen-Wimmelbildes in der Kita Piraten-Nest im Millerntor-Stadion

Seit über vier Jahren gibt es die Kita Piraten-Nest im Millerntor-Stadion bereits. Bisher war das nach Süden - in Richtung Elbe und Stadtteil St. Pauli - offen gestaltete Treppenhaus mit Zugang zu den drei Stockwerken eher nüchtern gestaltet – das hat sich jetzt geändert!

Unmittelbar hinter der Eingangstüre, direkt vor Treppenhaus, Lift und Karrenraum hängt nun ein Wimmelbild, auf dem sich alle Kinder mit ihren Kinder-Gruppen wiederfinden. Der Künstler, Lars Paukstat, ist selbst "Kita-Vater" und hat auf dem fast 2x2 Meter großen Ölbild alle Gruppen der Kita untergebracht: die Tintenfische, Delphine, Krabben und Schildkröten aus dem Elementarbereich genauso wie die Möwen, Robben, Pinguine und Seesterne aus dem Krippenbereich.

Nachdem die Tischlerei Möbelwerft einen Rahmen gespendet hat, konnte am 23. Januar die Übergabe stattfinden. Christian Violka vom Vorstand der Pestalozzi-Stiftung Hamburg und Juliane Schermuly-Petersen von der Kita Piraten-Nest bedankten sich herzlich bei Lars Paukstat für das ehrenamtliche Engagement. Und alle regelmäßigen (und auch unregelmäßigen) kleinen und großen Besucherinnen und Besucher freuen sich über die optische Bereicherung des Treppenhauses.

Sie interessieren sich für einen Platz in einer der Pestalozzi-Kitas?
Für Platzanfragen wenden Sie sich bitte direkt an die Kita-Leitungen.

Sie haben allgemeine Fragen zu den Pestalozzi-Kitas?
Wir informieren Sie gern. Ansprechpartnerin:

Sandra Schmücker
Telefon: 040 / 63 90 14-28
E-Mail:
sandra.schmuecker@pestalozzi-hamburg.de


Besuchen Sie uns auch auf Facebook:

facebook